Reisewarnungen zu den Ländern a

Zurück zur Übersicht: Welche Reiseländer sind sicher oder unsicher

Reisewarnung für Afghanistan

  • Vor Reisen nach Afghanistan wird gewarnt.
  • Deutsche Staatsangehörige werden aufgefordert, Afghanistan zu verlassen.
  • Die Sicherheitslage in Afghanistan ist schlecht.
  • Die Deutsche Botschaft Kabul ist geschlossen. Eine konsularische Unterstützung vor Ort ist daher nicht möglich.
  • Die Ausreise aus Afghanistan ist schwierig. Der internationale Flughafen Kabul ist zwar geöffnet, verfügt jedoch nur über ein eingeschränktes Flugangebot und wurde in der Vergangenheit bereits Ziel terroristischer Anschläge.
  • Die Lage an den Grenzübergängen zu den Nachbarländern ist unübersichtlich. Es kommt immer wieder kurzfristig zu Schließungen. An Grenzübergängen zu Pakistan ereignen sich vereinzelt auch bewaffnete Auseinandersetzungen.
  • In Kabul und in anderen Landesteilen gibt es immer wieder schwere terroristische Anschläge. Diese richten sich auch gegen ausländische Staatsangehörige.
  • Es besteht die Gefahr, Opfer von Entführungen oder willkürlichen Inhaftierungen zu werden.

Weitere Informationen:

  • Wenn Sie sich trotz Reisewarnung in Afghanistan aufhalten, seien Sie sich der erheblichen Gefährdung bewusst.
  • Treffen Sie mit Ihren Angehörigen umfassende Vorkehrungen für den Fall, dass Sie z.B. wegen eines Anschlags, einer Entführung oder eines Unfalls nicht wie geplant aus Afghanistan zurückkehren können.
  • Folgen Sie stets den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.
  • Meiden Sie Demonstrationen und Menschenansammlungen weiträumig.

Reisehinweise für Ägypten

Sicherheit:

  • Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel, das ägyptisch-israelische Grenzgebiet (mit Ausnahme von Taba) und entlegene Gebiete der Sahara sollten vermieden werden.
  • Im Süden der Sinai-Halbinsel sollten unbegleitete Ausflüge und Überlandfahrten unterlassen werden.
  • Es besteht ein landesweites Risiko für terroristische Anschläge.
  • Seien Sie in Ägypten, einschließlich der Touristengebiete am Roten Meer, besonders vorsichtig.

Weitere Informationen:

  • Beachten Sie die Hinweise von Hotels und Reiseveranstaltern.
  • Buchen und unternehmen Sie Tauch- und Schnorcheltouren, Bergwanderungen sowie Ausflüge in die Wüste nur in lizenzierter ortsansässiger Begleitung.
  • Reisen in die entlegenen Gebiete der Sahara sind nur mit Sondergenehmigung und anerkannten Reiseanbietern möglich.
  • Die Straße von Suez nach Taba ist für nichtmilitärische Fahrzeuge gesperrt.
  • Infolge der regionalen Konflikte ist die innenpolitische Lage in Ägypten angespannt, aber stabil. Gelegentlich kommt es zu Demonstrationen, auch mit Festnahmen.
  • Kritische Äußerungen über Ägypten und politische Kommentare, auch in den sozialen Medien, können als Straftaten angesehen werden.
  • Minenfelder sind oft unzureichend gekennzeichnet, insbesondere auf dem Sinai, in einigen nicht erschlossenen Küstenbereichen des Roten Meeres, am nicht erschlossenen Mittelmeerküstenstreifen westlich von El Alamein und in Grenzregionen zu Sudan und Libyen.
  • Die Kriminalitätsrate ist in Ägypten vergleichsweise niedrig. Kleinkriminalität wie Taschendiebstähle als auch vereinzelte Übergriffe speziell auf Frauen kommen vor.

Reisehinweise für Algerien

Sicherheit:

  • Reisen in die Grenzgebiete zu Tunesien, Libyen, Niger, Mali, Mauretanien und zur Westsahara sollten vermieden werden.
  • Touristische Reisen in die übrigen algerischen Sahara-Gebiete, die unmittelbare Grenzregion mit Marokko, die Grenzregion mit Tunesien (nördlich des Wilaya Tebessa) und außerhalb der Bezirke der größeren Städte im nördlichen Landesteil, in ländliche Gebiete und Bergregionen sollten unterlassen werden, es sei denn, sie werden von der Polizei begleitet.
  • In den Grenzgebieten mit Nachbarländern, den algerischen Sahara-Gebieten und außerhalb der Bezirke der größeren Städte im nördlichen Landesteil von Algerien, in ländlichen Gebieten und Bergregionen besteht weiterhin die Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen.

Weitere Informationen:

  • Seien Sie bei allen Reisen besonders vorsichtig.
  • Informieren Sie sich über Medien und ortskundige Ansprechpartner über die aktuelle Sicherheitslage an den vorgesehenen Reise- und Aufenthaltsorten.
  • Reisen Sie nicht in unmittelbare Grenzregionen.
  • Vermeiden Sie möglichst Fahrten in den Wilaya Tébessa.
  • Seien Sie insbesondere an belebten Orten und bei besonderen Anlässen aufmerksam.
  • Meiden Sie größere Menschenansammlungen und öffentliche Gebäude.
  • Folgen Sie stets den Anweisungen lokaler Behörden, insbesondere denen der Sicherheitskräfte.
  • Spontane Demonstrationen können trotz Verboten auch außerhalb der Hauptstadt Algier stattfinden, insbesondere nach den Freitagsgebeten.
  • In den größeren Städten wie Algier, Constantine und Oran kommt es zu Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl und Handtaschenraub. Auch Raubüberfälle und Gewaltakte stellen vor allem nach Einbruch der Dunkelheit und an Stränden – in Algier u.a auch im Ben-Aknoun-Park – ein Problem dar.

Reisehinweise für Armenien

  • Sicherheit: Reisen in die Grenzgebiete zu Aserbaidschan (siehe detaillierte Beschreibung im Originaltext) sollten vermieden werden.
  • Demonstrationen: In Eriwan und einigen Gebieten im Norden Armeniens kann es zu Demonstrationen kommen, die zu Verkehrsbehinderungen führen können. Seien Sie vorsichtig und informieren Sie sich über die aktuelle Lage.
  • Grenze zu Aserbaidschan: Die Grenze ist geschlossen. Es besteht Minengefahr.
  • Kriminalität: Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl kann vorkommen. Seien Sie vorsichtig und bewahren Sie Ihre Wertsachen sicher auf.
  • Natur und Klima: Armenien liegt in einer seismisch aktiven Zone. Es gibt unterschiedliche Lokalklimata.
  • Infrastruktur/Verkehr: Es gibt Zug- und Busverbindungen, bei denen es jedoch häufig zu Verspätungen kommt. Der Zustand der Straßen in der Hauptstadt Eriwan ist in der Regel gut. Vor allem auf dem Land gibt es nach wie vor viele Gefahrenquellen.
  • Führerschein: Der nationale deutsche Führerschein ist ausreichend. Die Mitnahme des internationalen Führerscheins wird empfohlen.
  • LGBTIQ: Obwohl homosexuelle Handlungen unter Erwachsenen nicht mehr strafbar sind, sind LGBTIQ-Angehörige nach wie vor gesellschaftlichem Druck ausgesetzt.
  • Rechtliche Besonderheiten: Waffen- und Drogenbesitz sowie Prostitution stehen unter Strafe. Das Fotografieren sowie das Filmen militärischer, polizeilicher und Infrastruktureinrichtungen sollten unterbleiben.
  • Wehrpflicht: Jeder armenische Mann ist gesetzlich zur Ableistung des armenischen Wehrdienstes verpflichtet. Dies gilt auch für deutsch-armenische Doppelstaater.
  • Möglicher Verlust der armenischen Staatsangehörigkeit bei laufendem Einbürgerungsantrag in Deutschland: Armenischen Staatsangehörigen kann bei Einreise nach Armenien Staatenlosigkeit drohen, wenn sie zuvor einen Einbürgerungsantrag in Deutschland und einen Antrag auf Entlassung aus der armenischen Staatsangehörigkeit gestellt haben.

Gerne, hier ist eine kurze Zusammenfassung der Reisehinweise für Aserbaidschan:

Sicherheit:

  • Reisen in die Region Karabach und das gesamte Grenzgebiet zu Armenien sollten vermieden werden.
  • Es besteht Minen- und Sprengfallengefahr in diesen Gebieten.
  • Der Zugang zur Region Karabach ist stark reglementiert und eingeschränkt.
  • Das Befahren und Betreten dieser Gebiete ohne Genehmigung ist verboten.

Weitere Informationen:

  • Demonstrationen und Proteste finden gelegentlich statt.
  • Informieren Sie sich über die lokalen Medien.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen.
  • Folgen Sie den Anweisungen lokaler Sicherheitskräfte.

Zusätzliche Hinweise:

  • Die Grenze zwischen Aserbaidschan und Armenien ist geschlossen.
  • Es wird dringend empfohlen, vor der Einreise aktuelle Informationen bei der Botschaft der Republik Aserbaidschan oder den zuständigen Behörden in Aserbaidschan einzuholen.

Reisehinweise für Äthiopien

Sicherheit:

  • Reisen in bestimmte Regionen Äthiopiens (siehe Originaltext für Details) sollten vermieden werden.
  • In vielen Gebieten des Landes kommt es regelmäßig zu gewaltsamen Protesten und bewaffneten Auseinandersetzungen.
  • Es gibt seit Anfang August 2023 Kämpfe zwischen den Sicherheitskräften der Bundesregierung und lokalen Milizen in den Regionen Amhara und Oromia.

Weitere Informationen:

  • Die Deutsche Botschaft Addis Abeba hat außerhalb der Hauptstadt Addis Abeba nur sehr eingeschränkte Möglichkeiten der konsularischen Hilfeleistung.
  • Deutsche Staatsangehörige sind aufgefordert, die Region Amhara zu verlassen.
  • Vermeiden Sie Aufenthalte in von Kampfhandlungen betroffenen Gebieten.
  • Befolgen Sie die Anweisungen der Behörden und Sicherheitskräfte.
  • Vermeiden Sie Überlandfahrten, besonders nach Einbruch der Dunkelheit; nutzen Sie für unbedingt notwendige Reisen soweit wie möglich Inlandsflüge.
  • Rechnen Sie vermehrt mit Kontrollen („Checkpoints“) durch Armee, Milizen Sicherheitskräfte und Lokalbevölkerung im Land und in Städten, auch in der Hauptstadt Addis Abeba.
  • Halten Sie stets ein gültiges Ausweispapier bereit.
  • Meiden Sie Demonstrationen und größere Menschenansammlungen weiträumig. Dies gilt auch für religiöse Massenveranstaltungen, bei denen es in jüngerer Vergangenheit auch zu Gewalttätigkeiten kam.

Zusätzliche Hinweise:

  • Laden Sie Mobiltelefone sowie andere Kommunikationsmittel und verfügbare externe Batterien immer voll auf, wenn Sie Zugang zu Strom haben.
  • Informieren Sie sich auf der Website von Ethiopian Airlines darüber, welche Flughäfen in der Region derzeit angeflogen werden.
  • Registrieren Sie sich in der Krisenvorsorgeliste des Auswärtigen Amts bzw. prüfen Sie, ob Ihre dort hinterlegten Daten aktuell sind. Ergänzen Sie diese bei Bedarf.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.